Intermarket-Analyse für die Landwirtschaft

Agrarmarkt-Analysen - Weizen, Mais, Raps und Soja - Internationale Finanzmärkte im Blick

"CEREALS VALUE" (engl. cereals' value = der Wert von Getreide) bietet Marktanalysen für Landwirte, die sich rasch eine fundierte Meinung über die Perspektiven auf dem Agrarmarkt bilden wollen. Der Mehrwert gegenüber herkömmlichen Markt- und Preisberichten: "CEREALS VALUE" verfolgt den umfassenderen Ansatz der Intermarket-Analyse.

Der Wert von Agrarmarkt-Produkten wie Getreide, Ölsaaten und Eiweißpflanzen wird zunehmend von den Entwicklungen auf den internationalen Finanzmärkten beeinflusst. Ziel von "CEREALS VALUE" ist es, seine Leser rechtzeitig über wichtige Trendwechsel sowohl auf dem Agrarmarkt als auch auf den internationalen Finanzmärkten zu informieren.

Im Fokus der Agrarmarkt- und Finanzmarkt-Analyse stehen mittelfristige Trends. Diese entwickeln sich meist über mehrere Wochen hinweg. Deshalb erscheinen die rein Intermarket-bezogenen Publikationen von "CEREALS VALUE" monatlich. Darüber hinaus erscheint eine wöchentliche Ausgabe, die Landwirten eine Orientierungshilfe beim kurzfristigen Timing von Weizenverkäufen geben soll.                                                                                           Zu den Leseproben

Agrarmarkt-Analysen als Entscheidungshilfen im Tagesgeschäft

Die kompakten und leicht verständlichen Agrarmarkt - Einschätzungen von "CEREALS VALUE" stärken die Verhandlungsposition von Ackerbauern und Tierhaltern gegenüber ihren Marktpartnern und bieten Orientierungshilfen im Tagesgeschäft, etwa

  • bei betriebsindividuellen Entscheidungen über den Anbauumfang
  • beim Verkaufstiming von Getreide und Ölsaaten (Lagerhaltung oder Verkauf?)
  • beim Absicherungsgeschäft an der Warenterminbörse (Hedging)
  • beim Zukauf von Futtermitteln
  • bei der Vermarktung über Vorverträge
  • bei der Ableitung von einzelbetrieblichen Entwicklungsstrategien, z. B. beim Maschinenkauf, Investition in Betriebsgebäude oder beim Abschluss von Pachtverträgen
  • bei Verhandlungen mit der Hausbank über Kredite

Aus der Finanzkrise lernen

Der Einbruch der Getreidepreise im Zuge der Finanzkrise hat gezeigt, dass der Blick über den regionalen Agrarmarkt hinaus immer wichtiger wird: Die inländischen und internationalen Märkte für Rohstoffe, Aktien, Anleihen und Währungen stehen miteinander in Verbindung. Der Agrarmarkt bewegt sich nicht isoliert von den anderen. Mittlerweile stellt der Agrarmarkt neben Aktien, Renten, Immobilien und Währungen eine wichtige Anlageklasse für institutionelle und private Anleger dar.

Das Niveau der regionalen Erzeugerpreise auf dem Agrarmarkt orientiert sich immer mehr an den Futureskursen der internationalen Warenterminmärkte für Rohstoffe. Beispielsweise beeinflussen umfangreiche Weizen-Engagements von Fonds an der größten US-Warenterminbörse für Weizen auch den Weizenkurs an der französischen Warenterminbörse Matif. Die Matif-Kurse wiederum dienen zunehmend als Referenz zur Ableitung des Weizenpreis- oder des Rapspreis-Niveaus für die deutsche Landwirtschaft.

Weil die EU-Agrarpreisstützung in den kommenden Jahren weiter abgebaut wird, ist abzusehen, dass sich dieser Zusammenhang zwischen Preisen auf dem deutschen Agrarmarkt und Weltmarktpreisen verstärkt. In der Folge ist mit zunehmenden Preisschwankungen zu rechnen. Deshalb versteht "CEREALS VALUE" den regionalen Agrarmarkt als einen Teil des internationalen Rohstoffmarktes, der in das Wirkungsgeflecht der internationalen Finanzmärkte eingebunden ist. Diese Wechselwirkungen beobachtet "CEREALS VALUE" im Rahmen der sogenannten Intermarket-Analyse. Ein kurzer Überblick über diese makroökonomisch ausgerichtete Analysetechnik ist in der Rubrik "Analyseverfahren" nachzulesen.